Das intelligente Haus für nur 200€, der spinnt
doch! Ja, natürlich! Noch nie waren Rechentechnik, Leistungselektronik und
Sensorik so leistungsfähig und vor allem so preiswert wie heute. Diese
Möglichkeiten müssen einfach für Luxus rund ums Eigenheim genutzt werden. Die
vollautomatische Steuerung von Rollläden, Lüftern, der Weihnachtsbeleuchtung
oder ein automatischer Geburtstagskalender sollten genauso üblich im Eigenheim
sein wie Heizungsregelung oder Alarmanlage. Aber die Vernetzung dieser Geräte hat gerade
erst begonnen. Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Standards: EIB,
Profibus, Ethernet, WLAN usw. Wer heute sein Haus automatisieren will,
muss sich auf ein System festlegen und ist damit vom gewählten Standard und den
verfügbaren Geräten, die nicht gerade als billig zu bezeichnen sind, langfristig
abhängig. Außerdem unterstützen die verfügbaren Komponenten noch nicht alle
wünschenswerten Funktionen wie z.B. grafische Ausgabe, persönlicher Kalender,
SMS-Anbindung u.ä. Die hier vorgestellte Kombination i2C mit Standard PC Lösung hat den Vorteil, dass alle
Komponenten preiswert verfügbar sind und eigene Erweiterungen auch noch nach
vielen Jahren nachrüstbar sind. Die Schaltungen können von versierten Bastlern
unproblematisch nachgebaut und modifiziert werden. Auch die Einstellungen für
die Software können recht simpel bei laufendem System korrigiert werden.
Einziger Nachteil: man muss es selber bauen. Das Projekt Hauscomputer lässt sich
natürlich nicht nur für die Automatisierung eines Eigenheimes, sondern auch für
eine Vielzahl von Steuer- und Regelungsprojekten einsetzen. Nur einen PC
recyceln - der Umwelt zuliebe! Die Software inklusive Handbücher,
Schaltplänen und Leiterplattenlayouts können in der jeweils aktuellen
Version unter "Software" herunter geladen werden. Eine Kurzfassung des Projektes
ist auch im
FUNKAMATEUR , Ausgabe 09-11/2004 unter
"Hauskommunikation - einfach und komfortabel per I2C" Dipl. Ing. Uwe Behrndt erschienen.